Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

  1. Die Erbringung von Beratungsleistungen durch GOnline.org (nachfolgend Auftragnehmer genannt) erfolgt ausschließlich nach Maßgabe der folgenden Allgemeinen Vertragsbedingungen, welche der Auftraggeber durch die Erteilung des Auftrages oder die Entgegennahme der Leistungen anerkennt.
  2. Sie gelten auch f√ľr alle entsprechenden zuk√ľnftigen Beratungsleistungen vom Auftragnehmer.
  3. Die Geltung abweichender und erg√§nzender Gesch√§ftsbedingungen des Auftraggebers ist ausgeschlossen, auch wenn der Auftragnehmer diesen nicht ausdr√ľcklich widerspricht.
  4. Soweit Beratungsverträge oder Angebote vom Auftragnehmer schriftliche Bestimmungen enthalten, die von den folgenden allgemeinen Vertragsbedingungen abweichen, gehen die individuell angebotenen oder vereinbarten Vertragsregeln diesen allgemeinen Auftragsbedingungen vor.

§ 2 Leistungsbeschreibung

§ 2.1 Leistungsbeschreibung der SEA-Werbung

  1. Mit Vertragsschluss bietet der Auftragnehmer dem Auftraggeber Dienstleistungen f√ľr die Betreuung und Pflege von Internet-Werbekampagnen an.
  2. Der Der Auftraggeber erteilt dem Auftragnehmer die Vollmacht, in seinem Namen √Ąnderungen an den im Auftrag beschriebenen Werbekampagnen vorzunehmen.
  3. Soweit der Auftraggeber noch keinen Vertrag mit dem jeweiligen Suchmaschinenbetreiber oder der jeweiligen Social Media Plattform (nachfolgend Anbieter genannt) besitzt, erm√§chtigt der Auftraggeber den Auftragnehmer im Namen des Auftraggebers und mit Wirkung f√ľr ihn Vertr√§ge mit solchen Anbietern einzugehen (z.B. Er√∂ffnung eines Yahoo und/oder Google AdWords-Kontos). Der Auftraggeber wird dann Vertragspartner des Anbieters, der Anbieter rechnet direkt mit dem Auftraggeber ab und der Auftragnehmer wird das Kundenkonto treuh√§nderisch f√ľr den Auftraggeber halten und die Vertragsverwaltung √ľbernehmen.
  4. Unterh√§lt der Auftraggeber bereits einen Vertrag mit einem Anbieter, so bleibt er Vertragspartner und bevollm√§chtigt den Auftragnehmer, den Vertrag zu verwalten, mit Wirkung f√ľr den Auftraggeber und in seinem Namen Erkl√§rungen gegen√ľber dem Anbieter abzugeben und von diesem entgegenzunehmen und Vertrags√§nderungen in seinem Namen anzunehmen (z.B. √Ąnderung der AGB von Google).
  5. Der Auftraggeber erm√§chtigt den Auftragnehmer, in den Werbekonten des Auftraggebers s√§mtliche √Ąnderungen vornehmen, die aus Sicht des Auftragnehmers zur Optimierung der Werbekampagne des Auftraggebers beitragen.
  6. Richtet der Auftragnehmer f√ľr den Auftraggeber Konten bei Anbietern ein, hat er diesen √ľber die Zugangsm√∂glichkeiten zu informieren.
  7. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, nur Keywords und Texte in die Werbeplattformen der Anbieter einzupflegen, die mit den diesbez√ľglichen Vorgaben des Auftraggebers √ľbereinstimmen.
  8. Der Auftragnehmer darf die Annahme von Weisungen des Auftraggebers nur dann ganz oder teilweise ablehnen, wenn diese:
    1. durch den Auftragnehmer nicht oder nur teilweise erf√ľllbar sind,
    2. eine unzumutbare Belastung f√ľr den Auftragnehmer oder seinen Mitarbeitern darstellt oder
    3. aus der Sicht des Auftragnehmers nicht mit Rechten Dritter oder allgemeiner Gesetze vereinbar sind.
  9. Der Auftragnehmer beh√§lt sich vor, solche Auftr√§ge abzulehnen oder Suchbegriffe nicht f√ľr die Werbung einzusetzen, die nach Auffassung des Auftragnehmers rechtswidrig sind. Der Auftragnehmer schuldet jedoch keine rechtliche Pr√ľfung der Begriffe oder der auf den Seiten des Auftraggebers enthaltenen Inhalte.
  10. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die Anzeigen des Auftraggebers und deren Keywords auf eine etwaige Rechts- und/oder Sittenwidrigkeit zu √ľberpr√ľfen. Der Auftraggeber ist daher selbst daf√ľr verantwortlich, dass die von ihm gew√§hlten Keywords, die Anzeigen, die sonstigen Werbematerialien und deren Inhalt sowie die √ľber diese Anzeigen verlinkten Webseiten, sowie s√§mtliche Dienstleistungen des Auftraggebers in den jeweiligen Ziell√§ndern nicht gegen die dort geltende Rechtsordnung versto√üen und keine Rechte Dritter verletzen.

¬ß 2.2 Leistungsbeschreibung der OnPage‚ÄźOptimierung

  1. Im Rahmen der OnPage‚ÄźOptimierung optimiert der Auftragnehmer den Internetauftritt und ggf. weitere vereinbarte Internetseiten des Auftraggebers anhand vom Auftraggeber vorgegebener Suchbegriffe bzw. Suchkriterien (im Folgenden Keywords), um eine verbesserte Positionierung in den Suchergebnisseiten des Internet-Suchdienstes Google und anderer zu erreichen.
  2. Bei entsprechender Vereinbarung erstellt der Auftragnehmer hierzu zusätzliche Informationssites (z. B. Sitemaps).
  3. Die vorzunehmenden √Ąnderungen werden dem Auftraggeber auf Wunsch per Mail dargestellt.
  4. Um die OnPage Optimierung zu gew√§hrleisten, wird die Webseite des Auftraggebers √ľber mehrere und unterschiedliche Online Tools ebenso wie rein h√§ndisch durch den Auftragnehmer √ľberpr√ľft.

§ 2.3 Leistungsbeschreibung OffPage-­Optimierung

  1. Das Dienstleistungsangebot der OffPage-¬≠Optimierung umfasst die Schaltung von Verweisen auf die Internetseite(n) des Auftraggebers , die Erstellung von kostenpflichtigen Beitr√§gen und Kommentaren in im Internet freizug√§nglichen fortlaufenden Journalen / Blogs, auf ganz normalen Webseiten fremder Personen und auf Seiten die dem Auftragnehmer durch Partner zur Verf√ľgung gestellt sind und in virtuellen Diskussionsforen (Internetforen).
  2. Detailbeschreibung Backlinking
  3. Der Gegenstand der Dienstleistung Backlinking ist die Schaltung eines oder mehrerer Verweise (im Folgenden Backlinks, Links oder Textlinks) in Internetseiten vom Auftragnehmer oder auf von ihr frei w√§hlbaren Internetseiten f√ľr eine bestimmte Zeitdauer.
    1. Ein solcher Textlink ist ein aus einzelnen oder mehreren Wörtern bestehender Verweis auf eine andere Internetseite, der durch Anklicken eine Interaktion auslöst und eine andere Internetseite (hier die Seite des Auftraggebers oder andere Autoritätsseiten) aufruft.
    2. Die Schaltung eines Textlinks kann mit bzw. durch eine Applikation erfolgen. Die geschalteten Textlinks verweisen auf die Internetseiten des Auftraggebers, bzw. auf von ihm bezeichnete Seiten.
  4. Der Auftragnehmer und der Auftraggeber stimmen darin √ľberein, dass aufgrund der suchmaschinenspezifischen algorithmischen Suchabl√§ufe eine sofortige oder kurzfristige Entfernung der Backlinks nicht ohne beiderseitigen erheblichen Schaden m√∂glich ist.
  5. Die Vertragsparteien sind sich dar√ľber einig, dass die Erstellung / Nichtentfernung eines Textverweises auf eine Internetseite des Auftraggebers auch nach Ablauf der Vertragslaufzeit keine Schadenersatzanspr√ľche ausl√∂sende Pflicht-¬≠ oder Rechtsgutsverletzung darstellt.
  6. Auf die Verlinkung eines speziell gew√ľnschten Ankertextes hat der Auftraggeber keinen Anspruch, kann aber entsprechende W√ľnsche √§u√üern.

§ 2.4 Leistungsbeschreibung Texterstellung

  1. Soweit der Auftraggeber keinen eigenen Text f√ľr Textverweise oder Beitr√§ge erstellen will, bietet der Auftragnehmer die kostenpflichtige Texterstellung an.
  2. Dabei verfasst der Auftraggeber oder einer seiner Erf√ľllungsgehilfen den Textinhalt und stellt ihn dem Auftraggeber zur Verf√ľgung.
  3. Der Auftragnehmer achtet nach Möglichkeit darauf, dass die Texte vor Erstellung nicht bereits im Internet veröffentlich waren.
  4. Nach Ende der Vertragslaufzeit steht das ausschließliche Nutzungsrecht am Text dem Auftraggeber zu.

§ 2.5 Weitere Leistungen

  1. Weitere Dienstleistungen bietet der Auftragnehmer je nach Bedarf an. Dabei kann es sich u.a. um Unternehmensberatung, Online-Marketing, Vertriebsunterst√ľtzung, Webdesign, Social Media-Aktivit√§ten oder Online Reputation-Management handeln.
  2. Mit Vertragsschluss bietet der Auftragnehmer dem Auftraggeber Dienstleistungen f√ľr die Optimierung der Webseite an. Der Der Auftraggeber erteilt dem Auftragnehmer die Vollmacht, in seinem Namen √Ąnderungen an den im Auftragsformular beschriebenen Optimierungsma√ünahmen vorzunehmen.
  3. Soweit der Auftraggeber noch keinen Vertrag mit dem jeweiligen Suchmaschinenbetreiber oder der jeweiligen Social Media Plattform (nachfolgend Anbieter genannt) besitzt, erm√§chtigt der Auftraggeber den Auftragnehmer im Namen des Auftraggebers und mit Wirkung f√ľr ihn Vertr√§ge mit solchen Anbietern einzugehen (z.B. Er√∂ffnung eines Facebook-Accounts oder Registrierung bei Google Maps).
  4. Der Auftraggeber wird dann Vertragspartner des Anbieters, der Anbieter rechnet direkt mit dem Auftraggeber ab (falls Kosten anfallen sollten) und der Auftragnehmer wird das Kundenkonto treuh√§nderisch f√ľr den Auftraggeber halten und die Vertragsverwaltung √ľbernehmen.
  5. Unterh√§lt der Auftraggeber bereits einen Vertrag mit einem Anbieter, so bleibt er Vertragspartner und bevollm√§chtigt den Auftragnehmer, den Vertrag zu verwalten, mit Wirkung f√ľr den Auftraggeber und in seinem Namen Erkl√§rungen gegen√ľber dem Anbieter abzugeben und von diesem entgegenzunehmen und Vertrags√§nderungen in seinem Namen anzunehmen (z.B. √Ąnderung der AGB von Google).
  6. Der Auftraggeber erm√§chtigt den Auftragnehmer, in den Werbekonten des Auftraggebers s√§mtliche √Ąnderungen vornehmen, die aus Sicht des Auftragnehmers zur Optimierung der Website des Auftraggebers beitragen.
  7. Richtet der Auftragnehmer f√ľr den Auftraggeber Konten bei Anbietern ein, hat er diesen √ľber die Zugangsm√∂glichkeiten zu informieren.
  8. Der Auftragnehmer veranlasst im Falle von SEA, SEO und SMA √ľber das Reportingtool des Anbieters, regelm√§√üige Reports an den Auftraggeber zu senden, wenn gew√ľnscht. Diese Reports sind standardisiert und k√∂nnen nur teilweise auf individuelle W√ľnsche zugeschnitten werden.

§ 3 Mehrheit von Auftraggebern

  1. Im Bereich der OffPage und OnPage-¬≠Optimierung ist der Auftragnehmer berechtigt, benachbarte oder √§hnliche Keywords verschiedener, auch branchen√§hnlicher und ‚Äďgleicher Auftraggeber entsprechend zu betreuen. Der Auftragnehmer wird dabei nicht den Interessen eines Auftraggebers Vorrang vor den Interessen eines Anderen geben.
  2. Der Auftraggeber erh√§lt keine Exklusivit√§t f√ľr Keywords. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Textverweise (Backlinks) zu verschiedenen, branchen√§hnlichen und / oder ‚Äďgleichen Auftraggebern auf derselben Internetseite zu setzen, ausgenommen davon sind eigene Microsites des Auftraggebers.

§ 4 Gewährleistung

  1. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, daf√ľr zu sorgen, dass die Leistungen entsprechend der Leistungsbeschreibung genutzt werden k√∂nnen und die dort beschriebene Funktion erf√ľllen.
  1. Der Auftragnehmer √ľbernimmt keine Gew√§hr daf√ľr, dass Leistungen Dritter, insbesondere Netzwerk-¬≠ oder Serverdienstleistungen stets ohne Unterbrechungen und fehlerfrei erfolgen bzw. ausreichend vorhanden sind.
  2. Sind die vom Auftragnehmer erbrachten Dienstleistungen mangelhaft, teilt dies der Auftraggeber dem Auftragnehmer unverz√ľglich unter ausf√ľhrlicher Mangelbeschreibung mit. Der Auftragnehmer ist sodann zur Nachbesserung berechtigt. Diese erfolgt bei der OffPage-¬≠Optimierung durch Neusetzen oder Ver√§nderung der Textverweise (Backlinks) und bei der OnPage-¬≠Optimierung durch erneute Analyse und ggf. Modifikation der Internetseite(n) des Auftraggebers.
  3. Der Auftraggeber r√§umt dem Auftragnehmer drei Nachbesserungsversuche ein, sofern nicht besondere Umst√§nde vorliegen, die unter Abw√§gung beiderseitiger Interessen eine sofortige K√ľndigung des Vertragsverh√§ltnisses erfordern.
  4. Die Gewährleistung des Auftragnehmers ist auf 12 Monate beschränkt.
  5. Im Bereich des Backlinkings garantiert der Auftragnehmer nicht die st√§ndige Verf√ľgbarkeit und st√§ndige Korrektheit der Linkschaltung.
  6. Der Auftragnehmer weist den Auftraggeber ausdr√ľcklich darauf hin, dass er mit dem Betreibern der Suchmaschinen in keiner direkten gesch√§ftlichen Beziehung steht und insbesondere keinen Einfluss auf die Erstellung der Suchergebnisse, die Vergabe von PageRanks, oder die Aufnahme von Webseiten in den Suchindex hat und diese daher nicht garantiert. Ferner weist er daraufhin, dass der Stellenwert einer Internetseite (PageRank) durch einen von Google Inc. gesch√ľtzten Algorithmus bestimmt wird, der zu vorher nicht bekannten Zeitpunkten jederzeit aktualisiert werden kann. Der PageRank kann sich daher jederzeit ver√§ndern, ansteigen, gleich bleiben oder abfallen. Vorbehaltlich der erfolgsbezogenen Top-¬≠10 Platzierungen garantiert der Auftragnehmer nicht, dass der PageRank f√ľr eine bestimmte Seite zu irgendeinem Zeitpunkt einen bestimmten Wert erreicht, einnimmt oder beh√§lt.
  7. Die Ver√∂ffentlichung einer Webseite und deren Positionierung in den Suchergebnissen liegt allein im Ermessen des jeweiligen Suchdienstanbieters. Der Auftragnehmer √ľbernimmt deshalb keine Gew√§hr f√ľr die Ver√∂ffentlichung einer Webseite durch einen bestimmten Suchdienstanbieter oder das Erreichen einer bestimmten Positionierung in den Suchergebnissen und haftet auch nicht im Falle einer Nichtver√∂ffentlichung oder L√∂schung der Webseite durch einen oder mehrere Suchdienste.

§ 5 Urheberrechtliche Nutzungsbefugnisse

  1. Die urheberrechtlichen Nutzungsbefugnisse an den vom Auftragnehmer erstellten Webseiten und Inhalten stehen dem Auftragnehmer zu, soweit diese die Nutzungsbefugnisse nicht ausdr√ľcklich dem Auftraggeber einger√§umt hat.
  2. Erfolgt die Domainanmeldung im Namen des Auftragnehmers, erhält der Auftraggeber kein automatisches Nutzungsrecht an der Domain.
  3. Erfolgt die Domainanmeldung im Namen des Auftraggebers, ist der Auftragnehmer berechtigt, im Fall des Zahlungsverzuges oder bei Vorliegen eines au√üerordentlichen K√ľndigungsgrundes die Domain bei der Registrierungsstelle abzumelden oder sie auf den eigenen oder einen Dritten Namen zu √ľbertragen.

§ 6 Haftung

  1. Anspr√ľche des Auftraggebers auf Schadensersatz sind ausgeschlossen.
  2. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzanspr√ľche des Auftraggebers aus der Verletzung des Lebens, des K√∂rpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung f√ľr sonstige Sch√§den, die auf einer vors√§tzlichen oder grob fahrl√§ssigen Pflichtverletzung vom Auftragnehmer, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erf√ľllungsgehilfen beruhen.
  3. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erf√ľllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Auftragnehmer nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrl√§ssig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzanspr√ľche des Auftraggebers aus einer Verletzung des Lebens, des K√∂rpers oder der Gesundheit.
  4. Die vorstehenden Haftungsbeschr√§nkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erf√ľllungsgehilfen des Anbieters, wenn Anspr√ľche direkt gegen diese geltend gemacht werden.
  5. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unber√ľhrt.

§ 7 Verzögerung der Leistung

  1. Es wird darauf hingewiesen, dass die Suchmaschine Google einen technischen Algorithmus nutzt, der in eigener Arbeit die Positionierung der Suchergebnisse festlegt. Diesen zu beeinflussen ist die Aufgabe des Auftragnehmers.
  2. Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass die Optimierung auch zu den gew√ľnschten Erfolgen f√ľhrt bzw. Erfolge zu einem gew√ľnschten Termin sichtbar sind. Ferner ist auch ein Misserfolg m√∂glich, wenn Google die Webseite als √ľberoptimiert betrachtet. Dies zu verhindern ist ebenfalls Aufgabe des Auftragnehmers.

§ 8 Nachleistung

  1. Es wird vereinbart, dass bei nicht erreichen der Leistung im vereinbarten Zeitraum beide Parteien eine Option auf Verl√§ngerung des Vertrags haben. Dabei wird der Auftraggeber nochmals ein vereinbartes Honorar f√ľr die Arbeit zahlen und der Auftragnehmer versuchen die gew√ľnschte Positionierung zu erreichen.
  2. Das Vertragsverhältnis endet nach der vereinbarten Zeitspanne und kann auf Wunsch schriftlich mit der Zustimmung beider Parteien verlängert werden.

¬ß 9 K√ľndigung

  1. Das K√ľndigungsrecht wird auf die K√ľndigung aus wichtigem Grund beschr√§nkt. Zudem wird festgehalten, dass ein mangelnder Erfolg der Optimierung als wichtiger Grund gilt.
  2. Ein mangelnder Erfolg der Optimierung liegt dann vor, wenn nach einer angemessenen Zeitspanne keine sichtbaren Verbesserungen in der SEO Optimierung messbar sind.
  3. Dabei erfolgt die K√ľndigung mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des Monats.
  4. Die K√ľndigung muss per E-Mail oder schriftlich an die o.g. Anschrift gesendet werden.

§ 10 Nebenabreden, Vertragsänderungen

  1. M√ľndliche Nebenabreden bestehen nicht. √Ąnderungen oder Erg√§nzungen dieses Vertrages bed√ľrfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

§ 11 Teilnichtigkeit

  1. Sind einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam, so ber√ľhrt dies nicht die Wirksamkeit der √ľbrigen Regelungen des Vertrages.
  2. Die Parteien verabreden, dass in einem solchen Fall kurzfristig eine √Ąnderung gefunden wird, die dem geplanten Ziel am N√§chsten kommt.

§ 12 Vertretungsmacht

  1. Dieser Vertrag gilt ebenso als Erm√§chtigung nach ¬ß167 BGB des Auftragnehmers gegen√ľber Dritten f√ľr alle Gesch√§fte, welche zur Durchf√ľhrung der Aufgabenstellung n√∂tig sind.
  2. Ferner ist der Auftragnehmer dazu berechtigt alle relevanten Webseiten-Inhalte der Website zu verwenden.

¬ß 13 Erf√ľllungsgehilfen

  1. Der Auftragnehmer ist berechtigt, seine Dienstleistung von hinreichend fachkundigen und qualifizierten Dritten ausf√ľhren zu lassen, ohne dies dem Auftraggeber vorab anzuzeigen.

§ 14 Stillschweigen / Datenschutz

  1. Die Parteien verpflichten sich zu Stillschweigen √ľber s√§mtliche Informationen und Wettbewerbsgeheimnisse, welche w√§hrend der Auftragsabwicklung ausgetauscht bzw. in Erfahrung gebracht werden. Der Auftragnehmer speichert alle Daten des Auftraggebers w√§hrend der Dauer des Vertragsverh√§ltnisses elektronisch, soweit dies zur Erf√ľllung des Vertragszwecks erforderlich ist.
  2. Der Auftragnehmer wird dem Auftraggeber auf Verlangen jederzeit √ľber den gespeicherten Datenbestand, soweit er ihn betrifft, vollst√§ndig und unentgeltlich Auskunft erteilen. Eine Weitergabe der Daten durch den Auftragnehmer an Dritte erfolgt nur nach ausdr√ľcklicher Zustimmung des Auftraggebers.
  3. Der Auftragnehmer weist den Auftraggeber ausdr√ľcklich darauf hin, dass die Datensicherheit f√ľr Daten√ľbertragungen in offenen Netzen, wie dem Internet, nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht umfassend gew√§hrleistet werden kann. F√ľr die Sicherheit der von ihm ins Internet √ľbermittelten und der von ihm auf Webservern gespeicherten Daten tr√§gt der Auftraggeber vollumf√§nglich selbst Sorge.

§ 15 Fahrtenpauschale

  1. Alle Fahrten vom Auftragnehmer zum Auftraggeber werden bei Benutzung eines Pkw mit 0,60 Euro und bei Benutzung der Bahn mit 0,35 Euro f√ľr jeden gefahrenen Kilometer (zzgl. jeweils g√ľltiger gesetzlicher Umsatzsteuer) erstattet. Fahrzeit wird nicht berechnet.
  2. Projekterforderliche Übernachtungskosten werden dem Auftragnehmer generell in nachgewiesener Höhe ersetzt, Spesen gemäß den steuerlichen Höchstsätzen oder Buchung durch Auftraggeber.

§ 16 Gerichtsstand, anwendbares Recht

  1. Sofern es sich beim Auftraggeber um einen Kaufmann, eine juristische Person des √∂ffentlichen Rechts oder um ein √∂ffentlich-rechtliches Sonderverm√∂gen handelt, ist Gerichtsstand f√ľr alle Streitigkeiten aus Vertragsverh√§ltnissen zwischen dem Auftraggeber und dem Anbieter der Sitz des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer ist jedoch berechtigt, den Auftraggeber auch an seinem Sitz zu verklagen.
  2. Auf Vertr√§ge zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber ist das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts anwendbar. Sollte in diesen Bedingungen eine unwirksame Bestimmung enthalten sein, werden die √ľbrigen Bestimmungen davon nicht ber√ľhrt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der betreffenden Formulierung am n√§chsten kommt (Salvatorische Klausel).

¬ß 17 Zahlungen / Rechnungsversand / Aufrechnung / Zur√ľckbehaltung

  1. Der Preis der Leistung ergibt sich aus der jeweils g√ľltigen Preisliste des Auftragnehmers oder einer entsprechenden einzelvertraglichen Vereinbarung. Alle Preise verstehen sich netto zuz√ľglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
  2. Soweit nicht anders vereinbart, ist der Auftragnehmer berechtigt, Vorkasse zu verlangen. Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, die Rechnungen vom Auftragnehmer per E-Mail an die von ihm genannte E-Mail-Adresse zu erhalten.
  3. Soweit nicht anders vereinbart, sind Rechnungsbeträge bis spätestens 14 Tage nach Rechnungsdatum zu bezahlen.
  4. Kommt der Auftraggeber mit einer Zahlung in Verzug oder bestehen objektiv begr√ľndete Zweifel an der Zahlungsf√§higkeit des Auftraggebers, so kann der Auftragnehmer ohne R√ľcksicht auf urspr√ľnglich vereinbarte Zahlungsziele s√§mtliche f√ľr die (restliche) Vertragslaufzeit vereinbarte Betr√§ge sofort f√§llig stellen und die weitere Leistungserbringung von dem Ausgleich s√§mtlicher offen stehender Betr√§ge abh√§ngig machen.
  5. Der Auftraggeber ist zur Aufrechnung und/oder Zur√ľckbehaltung, auch wenn M√§ngelr√ľgen oder Gegenanspr√ľche geltend gemacht werden, nur berechtigt, wenn die Gegenanspr√ľche rechtskr√§ftig festgestellt wurden oder unstreitig sind.
  6. F√ľr jede Mahnung kann der Auftragnehmer einen pauschalen Mahnkostenbetrag in H√∂he von 5,00 Euro erheben, wobei dem Auftraggeber der Nachweis gestattet ist, dass dem Auftragnehmer kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

§ 18 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

  1. Der Auftraggeber verpflichtet sich, dem Auftragnehmer alle zur Vertragsdurchf√ľhrung notwendigen Informationen zu erteilen und Zugangsdaten z.B. zu Werbekonten bei Anbietern oder zur Optimierung von Webseiten zu √ľbermitteln.
  2. Bevor der Auftragnehmer nicht die notwendigen Informationen vom Auftraggeber erhalten hat, wird der Auftragnehmer mit der Vertragsdurchf√ľhrung nicht beginnen.
  3. Sofern der Auftraggeber dem Auftragnehmer den Zugang zu seinem Werbekonto entzieht, ist der Auftragnehmer von der Leistungspflicht befreit.
  4. Kommt der Auftraggeber seinen weiteren Mitwirkungspflichten nicht nach, ist der Auftragnehmer von der Leistungspflicht befreit. In beiden F√§llen bleibt die Zahlungspflicht des Auftraggebers unber√ľhrt.

§ 19 Auftragserteilung РVertragsabschluss

  1. Der Vertrag kommt zustande, indem der Auftraggeber das ihm vom Auftragnehmer √ľbersandte Angebot unterzeichnet und dem Auftragnehmer zur√ľcksendet oder per Telefax √ľbermittelt. Bestandteil des Vertragsangebotes sind auch diese Gesch√§ftsbedingungen.
  2. Ohne Auftragsbestätigung oder im Falle vorheriger Leistungserbringung durch den Auftragnehmer gilt das unterzeichnete Angebot mit der Leistungserbringung als angenommen.
  3. Der Schriftverkehr zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber erfolgt per Brief oder E-Mail. Leistungen und Angebote erfolgen auf Grundlage dieser Geschäftsbedingungen.